Besuch im historischen Altstadtkern von Annweiler unter dem Trifels

1. Mai und bestes Wetter – was will man mehr. Uns lockte die ideale Witterung (blauer Himmel und Temperaturen um 20 Grad) in unsere Nachbarstadt Annweiler. Weit über seine Ortsgrenze hinaus ist Annweiler bekannt durch die sogenannte „Burgdreifaltigkeit“. Darunter versteht man die Burgen Trifels, Anebos und Münz, die von der B 10 her sehr schön zu sehen sind. Für Geschichtsbewusste sei an dieser Stelle noch nachgetragen, dass auf dem Trifels einst der englische König Richard Löwenherz gefangen gehalten wurde. Hier sind auch noch Nachbildungen der ehemaligen Reichskleinodien zu besichtigen.

Annweiler verfügt aber auch über einen historischen Altstadtkern mit zahlreichen Fachwerkhäusern. Diesem Ensemble entlang der Queich galt heute unser besonderes Interesse. Geparkt hatten wir auf dem Parkplatz „Gotthold“. Von hier aus sind es nur wenige Meter zur Fussgängerbrücke über einen Seitenarm der Queich. Nur noch durch ein steinernes Tor und schon ist man im historischen Altstadtbereich.

 

Rechts steht das Hotel-Restaurant „Altes Wasserrad“ oder moderner „Pizzeria-Ristorante-Hotel L’Antica Ruota“. Wir wenden uns dort nach links und folgen nun dem Hauptarm der Queich vorbei an der „Alten Gerberei“ zur Stadtmühle, einem der Wasserräder von Annweiler, das sich auch heute noch dreht. Hinter einem Glaskubus kann man noch die Funktionsweise erkennen.

 

Weiter geht es über die Hauptstrasse in den „Wassergasse“ bis zum Museum unter dem Trifels und dem sogenannten „Schipkapass“. Dieser seltsame Name soll daher kommen, dass hier die großen Pferdefuhrwerke wegen der Enge der Strasse nicht mehr weiter fahren konnten und die Waren auf kleinere „Schieb(e)ka(rren) umgeladen werden mussten. Aber es gibt auch andere Erklärungen.

 

Hier ist nun auch die Exkursion entlang der Queich vorbei und zurück geht es durch die Hauptstrasse zum Rathausplatz. Auch hier ist noch viel intaktes Fachwerk zu bestaunen. Cafés laden zu einer Rast ein oder auch zu einem Eis „to go“.

 

Leider hat auch das Geschäftesterben vor Annweiler nicht Halt gemacht. Aber mit diesem Problem muss wohl jede Klein- und Mittelstadt kämpfen.

Wer in der Nähe ist, sollte Annweiler einen Besuch abstatten – es lohnt sich!

Übrigens – überall in der Stadt stehen Ziegen und Geisböcke! Diese sollen für den nächsten Rheinland-Pfalz-Tag und dessen Sponsoren werben. Er findet vom 28. bis 30. Juni 2019 in Annweiler statt. Noch ein Grund mehr für einen Besuch!

2 Gedanken zu “Besuch im historischen Altstadtkern von Annweiler unter dem Trifels

  1. Hallo Ludwig,

    in Annweiler war ich auch schon öfter. Es ist wirklich ein schönes Städtchen. Von hier aus kann man schön wandern. Zum Rheinland-Pfalz-Tag würde ich Annweiler eher meiden. Da wird es ziemlich voll sein.

    Liebe Grüße
    Harald

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    1. Da gebe ich dir Recht. Wir werden auch in diesen Tagen Annweiler meiden. Wir hatten vor einiger Zeit in PS diese Festivität- und drei Tage lang sehr viele Besucher. Und Annweiler liegt noch näher an Städten wie Landau, Neustadt, Speyer u.s.w. Aber für uns gibt es ja die anderen 362 Tage😁

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