Ein Erlebnis der besonderen Art – Rundgang durch die Altstadt von Bad Langensalza

Unsere diesjährige „Kulturreise“ führte uns nach Thüringen in Städte wie Erfurt, Weimar, Meiningen, Gotha, Eisenach oder auch Bad Langensalza. In der zuletzt genannten, uns bisher unbekannten Kurstadt fanden wir einen zumindest wieder liebevoll hergerichteten Stadtkern vor, der zu einer näheren Exkursion einlud.

Der Rundgang durch diese historische Altstadt von Bad Langensalza ist normalerweise ca. 1,5km lang und dauert 1:30 Stunden. Wir haben ihn aber mit einem Teil des Mauerrundganges erweitert und etwa auf das Doppelte ausgedehnt.

Start war die TouristInfo in Ortsmitte bei der Marktkirche. Dort erhält man auch einen kleinen Plan, aus dem der eigentliche Altstadtrundgang ersichtlich ist. Am Ausgangspunkt direkt steht dann auch schon die Marktkirche „St.Bonifaci“, mit deren Bau bereits im 13. Jahrhundert begonnen wurde. Eine Kurzbesichtigung lohnt auf jeden Fall. Weiter geht es über die Marktstrasse zum Rathaus mit dem Rathausbrunnen.

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Rathausbrunnen

Das Glockenspiel läuft jeweils um 12:00 und um 18:00 Uhr. Wer seinen Rundgang zeitlich so einplanen, dass er dann gerade in der Nähe ist, sollte sich das Spiel der 32 Glocken durchaus anhören.

Über den Augustinerplatz und die Holzgasse erreicht man zu ersten Mal die Stadtmauer. Am Pulverturm biegt man rechts ab und vorbei an Kongreßzentrum und Mauerturm geht es über Mühlhäuser- und Bergstrasse hinauf zur Bergkirche „St. Stephani“. Direkt neben der Kirche steht – etwas verfallen – der Gießturm.

Über eine Treppe hinunter geht es in Richtung Innenstadt bis zum Schlosshof. Hier heißt es links abbiegen und „Zwergenhausen“ bewundern (für alle, die Kitsch und Vorgartenzwerge lieben).

Der „Wilde Graben“ bringt uns in die Jüdengasse und zum Storchennestturm. In diesen Gassen mussten im Mittelalter die Juden wohnen, da ihnen ein Verbleiben in der eigentlichen Stadt untersagt war.

Wir wenden uns nun nach rechts und durchlaufen die Hüngelsgasse, an deren Ende das Klagetor steht. Ein abermaliger Rechtsschwenk bringt uns durch den Kurpark vorbei am Turm der Diakonie und dem Wichhaus (Achtung: am Friederikenschößchen nochmals rechts abbiegen) zurück zum Ausgangspunkt. Direkt an der Stadtmauer ist übrigens ein gebührenpflichtiger Parkplatz, wo man für die Dauer des Rundgangs sein Fahrzeug kostenpflichtig abstellen kann.

Ab hier beginnt dann auch unsere Zusatzschleife. Über den Töpferplatz und die Hufelandstrasse, vorbei an der Kindererlebniswelt „Rumpelburg“ gelangt man wieder an die ehemalige Stadtmauer mit Butterturm und Hungerturm. Am Ende der Turmstrasse steht dann mit dem Lindenbühlturm, der vorletzte Turm auf unserem Weg.

Am Jahrmarkter Tor biegen wir das letzte Mal rechts ab und zurück über Steinweg und Lange Strasse erreichen wir wieder die Fußgängerzone und an deren Ende den Ausgangspunkt unseres kleinen Rundganges.

Uns hat es sehr gefallen und wir können Besuchern diese Exkursion nur empfehlen. Wer noch etwas mehr Zeit hat, kann auch gerne das Stadtmuseum oder das Apothekenmuseum besuchen. Die Öffnungszeiten können in der TouristInfo erfragt werden.

Also viel Spaß beim Rundgang!

 

2 Gedanken zu “Ein Erlebnis der besonderen Art – Rundgang durch die Altstadt von Bad Langensalza

    1. Wir kamen nur per Zufall nach BNad Langensalza. Mit der selbst zusammengebastelten Tour – dazu sollte man sich in der TouriInfo einen kleinen Stadtplan besorgen – konnten wir allerdings die u.E. schönsten Teile von Bad Langensalza sehen. Bei noch mehr Zeit könnte auch die eine oder andere „Innenbesichtigung“ mit einbezogen werden. Viel Spaß dabei !

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