Einmal von Pirmasens zum Beckenhof – einem beliebten Ausflugsziel – und zurück

„Der Mai ist gekommen“ und uns treibt es wieder hinaus in die Natur. Eine unserer ersten Touren führte uns zum „Forsthaus Beckenhof“, ein sehr beliebtes Ausflugsziel der Pirmasenser. Man kann diesen Ort auch mit dem PKW erreichen. Aber das war für uns keine Option. Per Pedes wollten wir den Weg (rund 9 km) bewerkstelligen. Startpunkt war das „PLUB“, das städtische Pirmasenser Hallen- und Freibad.

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PLUB

Der Hinweg führte uns über die Lemberger und Beckenhofer Strasse durch den Ortsteil Ruhbank bis zum Parkplatz „Platte“. Gelaufen sind wir knapp 45 Minuten, gefühlt waren es allerdings eineinhalb Stunden, denn diese Route „zieht sich wie Kaugummi“, wie es der Pirmasenser zu sagen pflegt.

 

An der „Platte“ angekommen, geht es auf einem schattigen Hohlweg parallel zur Strasse über ca. 1,2 km direkt zum Beckenhof.

 

Dort ist auf einem recht großen Terrain eine Gartenwirtschaft (geschätzt 500 Sitzplätze im Freien) mit Selbstbedienung eingerichtet. Wählen kann zwischen schattigen Plätzen unter Bäumen bzw.  Zeltüberdachungen oder sonnenbeschienenen Tischen. Jedem so, wie es ihm gefällt!

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Forsthaus Beckenhof

Wer Hunger hat, braucht auf gute Hausmannskost nicht verzichten. Im Freien werden Rollbraten, Grillhähnchen und Flammkuchen angeboten (jeweils mit Beilagen). Die Preise liegen deutlich unter 10,– €. Auch die Getränke sind erschwinglich. So kostet z.B. ein Schoppen Weiß- oder Rotweinschorle nur 3,50 €. Und serviert werden Pfälzer Schoppen, d.h. 80% Wein + 20% Sprudelwasser. Also Vorsicht für alle, die noch fahren müssen oder eine weite Strecke zu laufen haben!

Nach der Stärkung machten wir uns auf den Heimweg. Über das sogenannte „Mordloch“ (Der Sage nach soll sich in diesem Hohlweg der Ausgang eines mehrere Kilometer langen Fluchtstollens der Burg Lemberg befunden haben. Hier soll es einst zu einem Verrat gekommen sein, infolgedessen die Flüchtenden am Stollenausgang erwartet und grausam ermordet wurden), den Sportplatz des PSV Pirmasens (Austragungsort der Heimspiele der Footballmannschaft „Pirmasens Praetorians“) und den Eisweiher, geht es dann zurück zum Ausgangspunkt.

 

 

Zum „Eisweiher“ ist noch nachzutragen, dass dieser bis in die neunziger Jahre ebenfalls ein beliebtes, zentrumsnahes Ausflugsziel war. Minigolf, Bootsverleih und eine große Gartenwirtschaft luden die Besucher zum Verweilen ein. Leider ist heute alles Schnee von gestern. Nichts steht mehr und stört damit den Dornröschenschlaf des Eisweihers. Schade!

Soviel zu unserer Wanderung. Kommt doch einfach her und nehmt die Strecke selbst unter die Füße. Und wem es gefallen hat, der sollte sich mal über den Premiumwanderweg „Felsenwald“ kundig machen, der teilweise auf der heute beschriebenen Strecke verläuft und mit 13,6 km Länge und ca. 100 m Höhenunterschied aber etwas Kondition verlangt.

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