Und wieder blühen die Mandelbäume in der Vorderpfalz – Unterwegs auf dem Römerrundweg bei Bad Dürkheim

Der erste richtige Frühlingstag 2018 ist da! Und da man derzeit nicht weiß, was der nächste Tag bringt, machten wir auch gleich unsere erste kleinere Wanderung.

In der Vorderpfalz blühen jetzt die Mandelbäume. Daher war unser Ziel schnell festgelegt – Bad Dürkheim musste es sein! Hier hatten wir schon im letzten Jahr den westlichen Teil des Römerrundweg unter unsere Füße genommen.

Jetzt folgte der nördliche Teil. Er führt für ca. 2 ½ Stunden und über rund 7,5km primär durch Weinberge. Das Gelände ist recht eben und weist nur moderate Steigungen auf, die auch ein Ungeübter gut bewältigen kann. Los ging es wieder auf dem großen Parkplatz auf dem Wurstmarktgelände.

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Wanderplan (Von Blau über Rot nach Grün)

Die Orientierung erfolgt durch sehr gute Wegmarkierungen. Entweder begleitet uns das „Römerrundwegzeichen“ oder Weinblätter in grün und rot weisen den Weg. Ein Verlaufen ist fast unmöglich. Zudem steht im Internet unter https://www.outdooractive.com/de/wanderungen/bad-duerkheim/wanderungen-in-bad-duerkheim eine recht gute Wegbeschreibung sowie ein Wanderplan zur Verfügung.

Gleich nach dem Start kommt die erste kleinere Steigung hoch zur Michaelskapelle. Von hier hat man einen schönen Blick auf das Gradierwerk, das Wurstmarktgelände sowie Bad Dürkheim.

Weiter geht es über eine kleine Kuppe in Richtung Ungstein – einem weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannten Weinort. Es gibt 2 Wegvarianten, eine östlich um den Ort herum oder einfach und kürzer, direkt durch Ungstein hindurch (unsere Wahl) – etwas gewöhnungsbedürftig ist, da die schmalen Ortsstraßen keine Bürgersteige haben. Da die Hauptdurchgangsstraße auch gleichzeitig die B 271 ist, muss man schon mal häufiger einem LKW ausweichen. Aber „No risk, no fun“!

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Ungstein

Am Ortsende angekommen, wendet man sich nach links und vor dem Parkplatz gleich nach rechts, um den Berg hoch zur römischen Villa rustica bzw. zum römischen Kelterhaus zu gelangen. Hier sollte man sich etwas Zeit nehmen, um die teilweise rekonstruierten Mauern und Sarkophage näher zu betrachten.

Über das Weingut Annaberg kommt man dann wieder zurück auf den Weg nach Bad Dürkheim.

Immer wieder sieht man die blühenden Mandelbäume, die mit ihrer zartrosa Farbe der Landschaft ein besonderes Flair verpassen.

Und auch sonst gibt es noch Einiges am Wegrand zu entdecken. Man muss nur mit offenen Augen durch die Landschaft gehen. Hier zwei Beispiele:

Zurück in Bad Dürkheim hat man dann gute Möglichkeiten, in den vielen Restaurants wieder zu Kräften zu kommen, bevor man sich auf den Heimweg macht.

Uns gefiel auch dieser Teil des Römerundweges recht gut; allerdings haben wir den südlichen Teil als etwas schöner empfunden. Prüft einfach selbst unseren Eindruck nach und macht euch euer eigenes Bild.

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