Maare, Relikte aus früheren Jahrtausenden – Vulkanismus in der Eifel

Wer die Eifel besucht, muss sich unbedingt auch das eine oder andere Maar ansehen. Maare sind Vulkankrater, die sich mit Wasser gefüllt haben, meist nicht besonders groß, aber tief.

Unsere Tour führte uns an einem Tag zu den drei Dauner Maaren (Gemünder Maar, Totenmaar und Schalkenmehrer Maar). Begonnen hatten wir mit dem Totenmaar. Je nach Wegstrecke erfordern die Auf- und Abstiege auf den unbefestigten Pfaden etwas Kondition. Aber es lohnt sich. Um der Landschaft etwas von dem ursprünglichen Charakter zurückzugeben, hat man Ziegen und Esel angesiedelt, die sich frei bewegen können! Die möglichen Blicke auf das Maar sind grandios. Zusätzlich sollte man der Weinfelder Kapelle und dem Dronketurm einen Besuch abstatten. Vom Turm aus hat man bei gutem Wetter einen schönen Blick über die Eifellandschaft und auf das tieferliegende Gemünder Maar. Zu der Kapelle ist nachzutragen, dass sie früher einmal das Gotteshaus der Gemeinde Weinfelden war; diese wurde allerdings nach einer Pestepidemie komplett aufgegeben. Heute wird der Friedhof von der Gemeinde Schalkenmehren für deren Bestattungen genutzt. Kostenlose Parkplätze stehen direkt am Eingang zum Maar, bzw. zur Kapelle zur Verfügung. Zum Dronketurm sind es von hier etwa 1,1km.

 

Der 2. Rundgang führte uns zum Schalkenmehrer Maar. Der Weg ist etwa 3,5km lang, durchgehend asphaltiert und weist nur geringe Steigungen auf; er ist daher auch für Besucher mit weniger Kondition leicht zu bewältigen. Etwas mehr als die Hälfte der Strecke führt direkt am Wasser entlang, sodass man in diesen Passagen immer einen schönen Blick auf das Maar hat. Für die Rundwanderung sollte man mindestens eineinhalb Stunden einplanen, damit man von den diversen Bänken auch den Seeblick geniessen kann. Auch hier sind kostenlose, gut ausgeschilderte Parkplätze (nur rund 300 – 400 m vom See entfernt) vorhanden.

 

 

Wer dann von der Abgeschiedenheit genug hat, sollte einen Trip nach Bad Münstereifel mit einplanen. Die Idee, hier in einer gewachsenen Altstadt ein „City-Outlet“ entstehen zu lassen, war m.E. genial. Ca. 35 Fashionstores zeigen hier ihre Angebote. Die vertretenen Nobelmarken können sich durchaus sehen lassen. Und es macht Spaß, in dem schönen Altstadtbild dem Shoppingerlebnis nachzugehen. Gut fand ich auch den Mix zwischen typischen Outletgeschäften und „normalen“ Ladenlokalen. Wer also in der Nähe ist, sollte sich das Ganze unbedingt einmal ansehen.

 

Eine weite Anreise – nur wegen des City-Outlets – lohnt sich jedoch m.E. nicht. Aber diese Ansicht ist bei mir vielleicht auch geprägt durch meinen Wohnort in der Nähe des wahrscheinlich größten Outlets Deutschlands – dem Fashion Outlet in Zweibrücken. Hier gibt es in über 120 Läden wirklich alles.

Also macht euch auf in die Eifel – hier gibt es was zu sehen und zu erleben.

 

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