Auf einem der schönsten Weihnachtsmärkte – Leipzig rief und wir kamen

Die Adventszeit ist zwar inzwischen vorbei, aber in 11 Monaten steht die Vorweihnachtszeit schon wieder an. Also nehmt den heutigen Vorschlag für das nächste Jahr in euren Kalender auf.

Anlässlich einer Familienfeier besuchten wir also wieder einmal Leipzig in der Adventszeit. Vom 28.11. bis 23.12. waren in diesem Jahr die Tore des Weihnachtsmarktes geöffnet. Verteilt über einen Großteil der Innenstadt gruppieren sich auf verschiedenen Straßen und Plätzen die festlich geschmückten Stände – Markt, Naschmarkt, Nikolaikirchhof, Salzgässchen, Augustusplatz (mit Themenmärkten wie Märchenland, Finnland oder Südtirol), Grimmaische Straße, nur um einige zu nennen.

 

Überall duftet es nach gebratenen Köstlichkeiten und nach frischem Glühwein. Selbstverständlich kommen auch die typischen Weihnachtsartikel zum Verkauf. Daneben wird aber wie überall auch der übliche Ramsch angeboten. Aber niemand wird schließlich zum Kauf gezwungen.

Auf dem „Markt“ gruppieren sich die meisten Geschäfte. Überragt wird die Szene durch einen schön geschmückten Weihnachtsbaum. Alle Eingänge sind mit großen Hinweisportalen ausgestattet. Gedränge darf man allerdings nicht fürchten. Speziell in den späten Nachmittags- und Abendstunden kann es schon recht eng werden.

 

Die Atmosphäre ist m.E. jedoch unvergleichlich. Die Tradition des Leipziger Weihnachtsmarktes reicht bis in das 15. Jahrhundert zurück. Auf Grund seines einzigartigen kulturellen und kulinarischen Angebotes inmitten der historischen Altstadt, hat er sich inzwischen einen fast legendären Ruf erworben. Mit seinen rund 300 Ständen ist er einer der größten und schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland.

Wie bei vielen anderen Märkten üblich hat leider auch hier der zur Sicherheit notwendige „Absperrwahn“ um sich gegriffen. Alle Zufahrtsmöglichkeiten waren mit Betonpollern verstellt – ein Preis, den wir wohl für unseren Schutz zahlen müssen.

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Betonabsperrpoller

Wir waren bestimmt nicht das letzte Mal in der Adventszeit in Leipzig. Um sich alles in Ruhe ansehen zu können, sollte man sich allerdings mehrere Tage Zeit nehmen. Und schließlich hat Leipzig mit seinen Kirchen und Museen noch mehr zu bieten.

 

 

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