Unterwegs im Westerwald – Stadtrundgang durch die historische Altstadt von Montabaur

Die kleine Stadt im Westerwald verfügt über eine schöne, historische Altstadt. Wir parken in der Regel unterhalb der Altstadt auf dem Festplatz an der „Eichwiese“ ( = wichtig für die Navi-Eingabe). Von hier aus gibt es 2 Möglichkeiten, um nach oben zu gelangen. Wir empfehlen den Weg über die Alleestrasse bis zum Kreisverkehr, dort links halten und die schmale Treppe nach oben benutzen.

Hier ist auch gleich die erste Sehenswürdigkeit, die Nonnenpforte. Hier soll früher ein kleines Kloster gewesen sein mit einem Durchgang zum Tal.

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Der „Kleine Markt“

Am Ende der Treppe geht es wieder nach links und die Strasse „Hinterer Rebstock“ hinauf. Oben angelangt ein letzter Linksschwenk und man erreicht den „Kleinen Markt“, den ehemaligen Milchmarkt. Typisch sind hier die vielen Schieferfassaden. Hier beginnt auch die Fußgängerzone, deren zentraler Platz der „Große Markt“ mit dem Rathaus, einem imposanten Backsteingebäude im neugotischen Stil, ist (Bj. ca. 1870). Am Rande des Platzes ist auch der Marktbrunnen. Auf einer Säule sind die 13(!) ehemaligen Stadttore sowie die Symbole der 13 mittelalterlichen Zünfte zu sehen.

Vorbei am Haus „Melchior“ – hier kam es Mitte des 18. Jh. zu einer heftigen Familienfehde, die mit Mord und Totschlag endete – geht man nun die Kirchstrasse hinauf, die von vielen Fachwerkhäusern (teilweise aus dem 18. Jh.) gesäumt wird.

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Kirchstasse

Am Ende dieser Strasse steht die kath. Pfarrkirche „Sankt Peter in Ketten“, deren Besichtigung sich in jedem Falle lohnt. Infos zur Kirche liegen im Innenraum aus. Über die Fuhrmannskapelle –die ehemalige Totenkapelle des früheren Friedhofes – gelangt man zum Schwedenturm an der Stadtmauer.

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Sankt Peter in Ketten

Die Judengasse bringt uns wieder hinunter in Richtung Parkplatz. Am Ende dieser Gasse biegt man nach rechts ab und kommt über einen Fußweg unterhalb der Stadtmauer zurück zum Festplatz. Für den Rundgang sollte man mind. 2 Stunden einplanen, um sich mit den Sehenswürdigkeiten und deren Geschichte eingehend zu beschäftigen. Eine große Hilfe ist dabei auch der Stadtführer „Step-by-Step“, der einen Teil des von mir beschriebenen Rundganges beinhaltet. Wir hatten auf jeden Fall bei dieser Erkundung auf eigene Faust viel Spaß und können sie nur weiter empfehlen.

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